Friday 13th March 2009

Französische Sony-Mitarbeiter nehmen Manager über Nacht als Geisel

Pontonx-sur-l'Adour/Frankreich (AP) Wütende Arbeiter einer Sony-Fabrik bei Bordeaux haben den Frankreich-Chef des Konzerns über Nacht als Geisel genommen. Aus Protest gegen die Werksschließung hielten sie Serge Foucher und den Personalchef Roland Bentz seit Donnerstagabend am Standort in Pontox-sur-l'Adour fest. Nachdem sich Gewerkschaften und Geschäftsführung am Freitag zu Verhandlungen bereiterklärten, wurden die beiden Manager freigelassen. Diesen Artikel weiter lesen

Das Werk wird Mitte April geschlossen. Die 311 Mitarbeiter, die entlassen werden sollen, halten die angebotenen Abfindungen für zu gering. Die Zufahrtsstraßen zur Fabrik waren am Freitagmorgen weiter mit Baumstämmen und Fässern blockiert, dutzende Arbeiter bewachten die Werkstore. «Wir wollen mit Würde behandelt werden», sagte Patrick Achaguer von der Gewerkschaft CGT. Neben höheren Abfindungen fordern die Arbeiter Fortbildungen sowie Hilfe bei der Suche neuer Jobs

 

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Saturday, 3 September 2005, 10:03 GMT 11:03 UK

Rap star attacks Bush at benefit

Kanye West's comments were cut from a recorded version of the show
Hip-hop star Kanye West criticised President Bush's response to Hurricane Katrina at a televised benefit concert in New York on Friday.

The show, which raised funds for relief efforts, featured Leonardo DiCaprio, Richard Gere, Glenn Close, Harry Connick Jr and Wynton Marsalis.

But West told the audience: "George Bush doesn't care about black people."

The comment went out live on the US east coast, but was cut from a taped version seen on the west coast.

West departed from his script and said: "I hate the way they portray us in the media. If you see a black family, it says they're looting. See a white family, it says they're looking for food."


West was cut off mid-speech after he criticised Mr Bush, and the cameras switched to comedian Chris Tucker.

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Dienstag 23. August 2005 / Mittwoch 24. August 2005

US-Fernsehprediger ruft zur Ermordung von Venezuelas Staatschef auf

Washington (AFP) - Der US-Fernsehprediger Pat Robertson hat während einer Fernsehsendung ohne Umschweife zur Ermordung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez aufgerufen. Chavez sei ein "gefährlicher Feind" der USA, sagte der 75-jährige ehemalige Präsidentschaftskandidat am Montag (Ortszeit) in seiner Fernsehshow "The 700 Club". "Wenn er glaubt, wir wollten ihn umbringen, dann ist das genau das, was wir tun sollten", sagte Robertson.

Robertson ist Gründer der «Christian Coalition» und hat die Organisation sowie seine populäre Fernsehshow «The 700 Club» häufig zur Unterstützung von US-Präsident George W. Bush genutzt. In der Sendung hatte er am Montag angeregt, dass US-Geheimtruppen den linksgerichteten Chavez «beseitigen» sollten, um zu verhindern, dass das ölreiche Land zu einem Ausgangspunkt für Extremisten werde. Ein Attentat sei billiger als ein Krieg. Robertson sprach von einem «gefährlichen Feind in unserem Süden, der die Kontrolle über ein Meer an Öl hat. ... Wir haben die Fähigkeit, ihn auszuschalten, und ich glaube, dass die Zeit gekommen ist, von dieser Fähigkeit Gebrauch zu machen.»

 

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Samstag 6. August 2005, 18:58 Uhr

Der lachende Kanzler im Vergnügungspark


Rust (AP) Der Bundeskanzler lacht, scherzt und schüttelt immer wieder Hände. Er posiert mit Straßenkünstlern, winkt der Euro-Maus und sucht die Nähe von Kindern, Senioren und Frauen. Mit einem Familienfest im Europapark Rust (Ortenaukreis) hat die SPD in Baden-Württemberg am Samstag den Bundestagswahlkampf eröffnet. [...]

Nähe zum Volk ist garantiert - dank Wasserachterbahn, Euro-Maus und Ritterspielen.

Der gut gelaunte Bundeskanzler kam an. «Ganz Mensch, der Kanzler», schwärmen der 18-jährige Richard und die 16-jährige Amelie aus Emmendingen. Sie sind zusammen mit dem SPD-Bundestagskandidaten aus Lahr-Emmendingen in den Vergnügungspark gereist und schon überzeugt.

 

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Sonntag 24. Juli 2005, 08:59 Uhr

DaimlerChrysler erwägt weiteren Arbeitsplatz-Abbau

Frankfurt/Main (AFP) - Bei DaimlerChrysler droht ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen. Angesichts der schwachen Automobilkonjunktur überlege der Konzern, wie die Personalkosten weiter gesenkt werden könnten, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Erst vor einem Jahr hatte Schempp den Beschäftigten an den deutschen Standorten zugesagt, auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum Jahr 2012 zu verzichten. Im Gegenzug hatten die Arbeitnehmer einem Sparpaket von 500 Millionen Euro zugestimmt.

 

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Donnerstag 21. Juli 2005, 11:30 Uhr

«Der Boom kam mit Hartz IV»

München/Leipzig (AP) Wer einen Job sucht, sollte wachsam sein. Denn mit Menschen auf Arbeitssuche werde in Deutschland immer skrupelloser Kasse gemacht, schlagen die Verbraucherschützer Alarm.[...] «Die Methoden werden immer dreister», mahnt Markus Saller, Jurist der Verbraucherzentrale Bayern, zur Vorsicht.

Seine Beobachtung: «Der Boom kam mit Hartz IV». Dubiose Job-Angebote habe es schon immer am Markt gegeben, aber noch nie zuvor mit solcher Wucht. Unzählige Betrüger und windige Geschäftemacher hätten sich darauf spezialisiert, an der Perspektivlosigkeit vieler Arbeitsloser zu verdienen.

 

CDU-Mann begießt Obdachlosen bei "Deutschem Weinfest" mit Sekt

Bremen (ddp-nrd). Wegen der Sektattacke auf einen Obdachlosen beim Deutschen Weinfest gerät Bremens Bürgermeister und Wirtschaftssenator Peter Gloystein (CDU) unter Druck. Der Politiker hatte am Mittwochabend bei der Eröffnungszeremonie auf dem Bremer Marktplatz von der Bühne aus einem Zuschauer Sekt aus einer Magnumflasche über den Kopf gegossen, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Der 42-jährige Obdachlose erstattete Strafanzeige wegen Beleidigung und Körperverletzung.

Nach Zeugenaussagen soll der Obdachlose die Rede des Bürgermeisters mehrmals durch Zwischenrufe gestört haben. Ob Gloystein ihn deshalb mit Sekt begossen habe, sei aber unklar, sagte der Polizeisprecher.

 

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Freitag 7. Mai 2004, 15:03 Uhr

"Dieses Werk ist eine Kathedrale"

Paris/Toulouse (AFP) - Airbus-Chef Noël Forgeard zieht einen riesigen weißen Vorhang beiseite, dann ist endlich der Blick frei auf das erste Exemplar des größten Passagierflugzeuges aller Zeiten. In der gigantischen Endmontagehalle in Toulouse-Blagnac begann am Freitag der letzte Phase eines Technik-Abenteuers.

"Dieses Werk ist eine Kathedrale. Sie ist um das Flugzeug gebaut worden", sagt Forgeard feierlich vor 3000 geladenen Gästen, die in einem mit Show-Elementen gespickten Festakt die Einweihung der Fertigungshalle begehen. Das 490 Meter lange, 250 Meter breite und 46 Meter hohe Gebäude - nach Firmenangaben eines der größten der Welt - sei "wie ein Bienenstock, fast wie eine kleine Stadt". Mehrfach würdigt er die wesentliche Rolle des Luftfahrt-Industriellen Jean-Luc Lagardère, nach dem die Halle benannt ist.

Zum Start der Endfertigung ist Premierminister Jean-Pierre Raffarin aus Paris angereist. Der politisch schwer angeschlagene Regierungschef sonnt sich im Glanz der technischen Meisterleistung. "Danke für diese Emotion", sagt Raffarin.

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Dez. 2004: ANGRIFF

Maurer bewirft Berlusconi mit Stativ

Silvio Berlusconi ist Opfer einer Attacke geworden. Der italienische Ministerpräsident wurde am Silvesterabend mit einem Kamerastativ beworfen. Berlusconi trug zwar nur eine Schürfwunde davon, ist aber "traurig, sehr traurig".

Rom - Wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete, warf ein 28-jähriger Maurer aus Norditalien das Stativ, als Berlusconi kurz nach Sonnenuntergang auf dem Piazza Navona spazieren ging. Es traf den Ministerpräsidenten hinter dem Ohr. Der Angreifer wurde von Leibwächtern und Polizisten schnell abgedrängt. Berlusconi ließ sich vorsichtshalber von einem Arzt untersuchen.

"Ich habe es getan, weil ich ihn hasse", zitierte Ansa den Maurer, der sich zu den Neujahrsfeiern in Rom aufhielt. "Ich hatte es bestimmt nicht geplant, aber als ich sah, wie er die Menschenmenge grüßte, konnte ich mich nicht mehr beherrschen."

 

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